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[Rezept] Teriyaki Lachs mit Reis

[Rezept] Teriyaki Lachs mit Reis

4 Kommentare

Heute hab ich nur ganz kurz ein schnelles Rezept. Eigentlich wollte ich einen ganz klassischen gesalzenen Lachs (Shiozake) nach japanischer Art zubereiten. Bis ich mir das Rezept dann (nachdem ich den Lachs gekauft habe) genauer angeschaut habe und feststellen musste, dass der gesalzene Lachs einfach mal bis zu zwei Tage in Salz eingelegt in den Kühlschrank muss. Dann hatte ich keine Lust mehr und hab Nudeln mit Pesto gemacht – war immerhin die schnellere Alternative, da ich Hunger hatte.

Naja, was soll ich sagen. Ich hab daraufhin eben auch den Lachs mehr oder weniger im Kühlschrank vergessen. Und da ich dann den Lachs schnell verwenden wollte, bevor ich den teuren Fisch in den Müll werfe, hab ich nach schnellen Rezepten gesucht und bin auf Teriyaki Lachs mit Reis gekommen.

Teriyaki_Lachs_Rezept

[Rezept] Teriyaki Lachs mit Reis

Für 2 Personen.

Bitte verzichtet auf den Kauf von fertiger Teriyaki-Sauce im Supermarkt, da diese oft Zutaten enthalten, die nicht dem japanischen Original entsprechen wie z.B. Knoblauch. Mit ein paar wenigen Grundzutaten der japanischen Küche, kann man sich recht schnell eine (bessere und günstigere) Teriyaki-Sauce machen.

Zutaten:

  • 300 gr Lachs
  • Für den Lachs: etwas Salz, Mehl und Öl & ~20 gr Butter zum Braten
  • 2 Cups Reis

Für die Teriyaki-Sauce:

Teriyaki_Lachs_Rezept2

Zubereitung:

  1. Reis waschen und im Reiskocher zubereiten. Wie das alles geht, könnt ihr in diesem Blogartikel bereits nachlesen.
  2. Sojasauce, Mirin und Zucker verrühren. Der Zucker löst sich am besten auf, wenn man die Mischung ganz kurz in der Mikrowelle erwärmt.
  3. Lachsfilet in zwei Stücke schneiden und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Wenn er arg fischig riecht, gerne kurz mit etwas Kochsake abtupfen – das sollte es etwas neutralisieren. Lachs mit Salz und Pfeffer würzen, dann von allen Seiten in Mehl wälzen und überschüssiges Mehl abklopfen. Dann etwas Butter und Öl in der Pfanne auf mittlerer Flamme erhitzen, den Lachs hinzugeben und von beiden Seiten ca. 3 Minuten anbraten.
  4. Dann den Sake in die Pfanne geben, Deckel drauf und nach weiteren 3 Minuten den Lachs herausnehmen. Der Lachs sollte jetzt durch sein.
  5. Mix aus Sojasauce, Mirin und Zucker in die Pfanne geben und bei kleiner Hitze erwärmen. Den Lachs wieder in die Pfanne geben und die Sauce mit einem Löffel über die Filets verteilen. Sobald die Sauce stockt, sind Lachs und Sauce fertig.
  6. Zusammen mit dem Reis aus dem Reiskocher anrichten, wer mag kann noch etwas gerösteten Sesam dazugeben.

Schnell und einfach und verdammt lecker. 🙂

 

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4 Kommentare

Mona 22. Oktober 2017 - 5:05

Hey Kumo, tolles Rezept.
Ich kenne aus Japan nur die Variante, wo der Fisch für ca 30 Minuten in der Soße eingelegt wird. Leider wird der Fisch, wenn man ihn zu lange ziehen lässt, oder zu viel Sojasoße verwendet, sehr schnell sehr salzig…
Daher gefällt mir deine Variante sehr viel angenehmer. Vielen Dank dafür!

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Kumo 22. Oktober 2017 - 11:19

Ohja, genau das wollte ich auch nicht mit dem Einlegen und nach etwas rumprobieren bin ich bei dieser Variante gelandet. Hatte auch schon Teriyaki Lachs ins Restaurants, der mir einfach zu salzig war… 🙁

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suechan 22. Oktober 2017 - 10:56

Finde dein Rezept sehr toll. Suche noch einfache japanische Rezepte. Wollte nur sagen wenn ein Fisch arg fischig riecht ist er meistens nicht mehr gut und nicht mehr frisch. Sonst riechen sie neutral. Haben so ja nur diesen typischen kommen aus dem Wasser Geruch. xd Und wusste nicht dass es zwei Arten von Mirin gibt. Dachte zuerst da steht Kochsake doppelt. Hab nur die eine Flasche Zuhause.

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Kumo 22. Oktober 2017 - 11:17

Hey Sue, danke für deinen Kommentar 🙂 Ohja, wenn der Fisch stinkt, dann sollte man ihn echt nicht mehr essen – aber gerade Sake ist in der japanischen Küche zu Neutralisation des Geruchs recht häufig in Gebrauch. Der Unterschied Sake und Mirin ist zwar nur gering, aber er ist tatsächlich vorhanden. Mirin ist vor allem sehr viel süßer, da hier der Zuckergehalt höher ist und in (Koch-)-Sake ist zum anderen mehr Alkohol und sehr viel weniger Zucker. Meist kommt der Sake auch viel früher ins Rezept, damit der Alkohol verkochen kann – wie in diesem Rezept auch. Der Unterschied ist eher klein, aber geschmacklich am Ende doch ein spürbar. Tatsächlich würde ich Sake, wenn ich keinen daheim hab, jederzeit mit Wasser ersetzen, während Mirin für den typischen Geschmack nicht fehlen darf.

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