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Reiseplan 3 Wochen in Japan im Dezember & Januar

Reiseplan 3 Wochen in Japan im Dezember & Januar

10 Kommentare

Ich hab ja schon unsere letzten Reisepläne für unser Japanreisen mit euch geteilt und scheinbar kam das bei euch sogar recht gut an. Ein bisschen Inspiration ist ja immer ganz schön, oder? Hier könnt ihr sie noch einmal nachlesen:

Auch dieses Jahr fliegen wir von Ende Dezember bis Mitte Januar nach Japan und nutzen die Gelegenheit ein paar Dinge zu machen, die wir noch auf unserer Japan-Wunschliste befinden und die gut zur Jahreszeit passen. (Und ehrlich gesagt wird unsere Wunschliste immer länger statt kürzer…).

Wir fliegen wieder mit ANA von München aus (Umstieg: FFM und Tokyo – Haneda) und landen in Naha (Okinawa). Unser Rückflug geht ab Osaka (KIX) über Tokyo nach München. Wir haben auch wieder einen Japan Railpass für zwei Wochen, auch wenn wir drei Wochen im Land sind – aber auf Okinawa lohnt sich der einfach nicht. (Dort gibt es…eine Monorail. Eine!) Jedenfalls freue ich mich massiv auf die unabhängig mit den JR-Zügen zu fahren, das habe ich letzes Mal schon etwas vermisst.

Mobil bin ich wieder mit einer Simkarte für mein Smartphone, die ich bei Sakuramobile gemietet habe. (Weiter Infos dazu gibt’s in diesem Blog-Artikel)

Okinawa_Schloss

Naha (Okinawa)

Die ersten Tage bis Neujahr haben wir ein Hotel in Naha auf Okinawa gebucht. Wir übernachten im Hotel Stork und zahlen hier für fünf Nächte insgesamt 20.250 Yen. (Aktuell 152 Euro) Micha war bereits auf Okinawas Hauptinsel (ich selbst kenne nur die Yaeyama-Inseln), daher bin ich schon ziemlich auf die Tage in der Stadt gespannt.

An einem Tag werden wir eine Radtour an der Küste entlang zum Seifa-Utaki machen, wahrscheinlich auch eine Wal-Beobachtungs-Tour und auch einen Ausflug zum Churaumi Aquarium. Dies ist das  zweitgrößte Aquarium der Welt und hier leben u.a. auch Walhaie – ziemlich beeindruckend, was man so auf Bildern sieht.

Was wir am Silvester-Abend machen, wissen wir noch nicht genau. Aber ich denke in Naha selbst wird schon irgendwas los sein. Ansonsten geht es einfach wieder in die Karaoke-Bar.

Den Neujahrstag nutzen wir natürlich zum Fukubukuro-Shopping. Diesmal nicht in Tokyo sindern im Einkaufszentrum Naha Main Place, dass praktisch fast neben unserem Hotel ist. Im letzten Jahr habe ich schon echt tolle Klamotten bekommen und werde dieses Jahr wieder bei meinen Lieblings-Marken zuschlagen. Am Abend fliegen wir von Naha nach Fukuoka.

Okinawa_Steg

Strandwetter wird uns Ende Dezember nicht erwarten, aber vielleicht reicht es für Füße ins Meer? 😀

Kyushu-Tour

Fukuoka/Hakata

Dann sind wir für eine Woche auf der Kyushu unterwegs – ab hier dann auch mit Railpass. Wir übernachten in Fukuoka im „Hotel Eclaire“ und planen natürlich die Stadt anzugucken. Für 7 Nächte zahlen wir insgesamt 60.980 Yen. (aktuell 455 Euro) Auf meiner Wunschliste steht bisher: Canal City (ein fancy Einkaufszentrum), das Line & Friends Cafe, der Fukuoka Tower, Momochi, und natürlich die Yatai. Aber wir haben großzügig Zeit einkalkuliert und werden sicher noch einiges mehr in Fukuoka ansehen, aber das wird spontan entschieden und wir lassen uns treiben.

Ein Besuch im Zoo von Fukuoka ist übrigens schon gesetzt, wir müssen unsere Otter besuchen:

Die Zeichnerin von Kotsumetti kommt nämlich aus Fukuoka und ihre Produkte können dort gekauft werden – und seit November hat sie auch eine Ausstellung über die im Zoo lebenden Otter mitgestaltet. Das müssen wir natürlich unterstützen.

Tagesausflüge haben wir aber auch geplant und wir haben bisher folgende Ziele anvisiert:

Tagesausflug #1: Nagasaki

Klick hier für meinen Nagasaki-Travelguide

An einem Tag geht es noch einmal nach Nagasaki, weil ich die Stadt so sehr mag und ich mir gerne noch ein paar Sachen ansehen mag: China Town haben wir beim letzten Mal nicht viel geschafft, Megane Bashi hab ich nur im Dunkeln gesehen und ich muss unbedingt mehr Castella essen. Und nicht zu vergessen: die Brücke zum Haupttor von Dejima wurde im November eröffnet, da muss ich hin!

Tagesausflug #2: Nagasaki Bio Park & Huisten Bosch

Nach Jahren des Online-Stalkens steht ein Besuch im Nagasaki Bio Park an.

Seht ihr die chilligen Capybaras? Ohja und ich werde sie besuchen! Da Capys es gerne warm haben, haben sie im Winter sogar einen eigenen Onsen-Bereich. Ich freue mich sehr darauf, ihnen dabei zuzusehen.

Am frühen Abend fahren wir vom Bio Park nach Huisten Bosch, einen Themepark, der Amsterdam nachempfunden wurde. Hier gehen wir mit einem Abendticket rein, um uns die Illumination ansehen, die wohl eine der besten in ganz Japan sein soll.

Tagesausflug #3: Beppu & Onsen

An einem Tag planen wir auch einen Ausflug nach Beppu, dort steht bisher nur Fahrrad leihen und die „Sieben Höllen“ anschauen auf dem Plan und dann im Onsen chillen. Aber muss ja auch mal sein.

Ansonsten stehen noch ein paar andere Ziele auf der Vielleicht-Liste, aber das sind alles Sachen, die näher an Fukuoka liegen und auch spontan entschieden werden können. (Radtour auf Shikanoshima, ein Ausflug nach Karatsu, Akiyoshidai…) Da lassen wir uns einfach treiben, worauf wir eben Lust haben und was das Wetter so sagt.

Kumamoto

Für zwei Tage fahren wir nach Kumamoto und übernachten in einem Kumamon-Style Zimmer im Mitsui Garden Hotel. Die eine Nacht kostet uns 12.592 Yen (aktuell 94 Euro) aber das wollte ich unbedingt machen.

https://www.instagram.com/p/BalaNi5gPFt/?taken-at=255420916

Kumamon ist ein schwarzer Bär und das Maskottchen der Präfektur Kumamoto und ich schaue regelmäßig seine lokale TV-Show, da ich ihn sehr lustig finde. Er hat auch sein eigenes Büro bei der Stadt im „Kumamon Square“, wo er regelmäßig anzutreffen ist. (Ich hoffe so, dass wir ihn sehen werden)

Ansonsten bietet Kumamoto ein paar kleinere Sehenswürdigkeiten und das Schloss, dass leider beim Erdbeben 2016 große Schäden davongetragen hat und deswegen jetzt leider eine Baustelle ist. (Aktueller Stand auf dem offiziellen Instagram-Account) Für Ausflüge ins Umland ist (Berg Aso) ist das Wetter nicht optimal, das heben wir uns für den nächsten Besuch auf.

Kyoto & Osaka

Beim letzten Besuch waren wir leider nicht in Kyoto und ich hab echt gemerkt, wie mir das doch irgendwie gefehlt hat. Da ich in meinem ersten Japan-Besuch „nur“ in Kyoto und Umland verbracht habe, ist das immer besonders schön hinzufahren. Auch können wir in Kyoto und Osaka immer einige Freunde treffen, die dort oder in der Nähe wohnen.

Wir übernachten diesmal im Sanjo-Takakura Hibiki für 6 Nächte für insgesamt 41.040 Yen (aktuell 306 Euro), die Lage ist für unsere Zwecke auch sehr gut. Geplant haben wir eher kleine Dinge und wollen die Zeit in Kyoto langsam angehen, einfach die Stadt genießen. Die großen Sehenswürdigkeiten kennen wir, das nimmt viel Stress raus. Besonders freu ich mich aber auf eine Sache, die ich schon EWIG machen wollte: Einen Kimono ausleihen! Über Mission Gion leihen Micha und ich uns für einen Tag Kimonos aus und ich habe dazu noch ein Fotoshooting gebucht. Ich freu mich so!

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Ansonsten werden wir einige unser liebsten Bars und Restaurants besuchen, vielleicht doch endlich mal auf den Kyoto Tower oder auch Cinnamoroll-Café? Glücklicherweise haben wir einen Termin für die Katsura Villa auch erhalten, danach werden wir uns noch einmal etwas in Arashiyama umsehen, weil es sich auch ganz gut verbinden lässt, mit einer aktuellen Rilakkuma-Kampagne dort.

Arashiyama_Kyoto.jpg

Arashiyama (Februar 2012)

Und ein kurzer Besuch im Manga Museum in Kyoto steht auch an: Hier haben wir 2012 ein Portrait von uns zeichnen lassen und ich bin der Meinung, dass es Zeit für eine aktuelle Fassung ist:

Mit Freunden steht an einem Tag auch ein Tagesausflug nach Kobe an, es gibt hier noch ein paar Dinge, die ich beim letzten Besuch nicht gesehen habe und ich habe gehört, die Nachtaussicht vom Berg Rokko soll sehr schön sein. 😉

Ein bisschen Zeit in Osaka verbringen wir auch, in meinem Artikel über die Stadt habe ich meine kleine Wunschliste ja schon einmal aufgeschrieben. Ich freue mich auf Abeno Harukas (Shopping und Aussicht), ein bisschen Anime Nerd-Shopping in DenDenTown und solche Dinge. Kein Stress, nur machen worauf man in dem Moment Lust hat.

Die letzte Nacht übernachten wir in Osaka am Flughafen im Hotel Nikko für 12.000 Yen (aktuell 90 Euro). Recht teuer, aber dafür haben wir in der Früh keinen Stress und können mega entspannt in unseren Rückflug einchecken. Am letzten Abend haben wir aber schon eine Reservierung im ZAUO Restaurant: Dort muss man sich seinen Fisch selber angeln, bevor er für einen zubereitet wird. Das Restaurant habe ich irgendwann mal bei Galileo gesehen (ja, wirklich!) und wollte da einfach mal hin. Wird bestimmt lustig. (Weitere Filialen (Liste) gibt es auch in Tokyo, Nagoya und Fukuoka)

Kinosaki Onsen

Für eine Nacht verlassen wir unser Hotel in Kyoto und fahrn nach Kinosaki. Die kleine Stadt liegt etwa 2,5 Stunden von Kyoto entfernt und ist eine traditionelle Onsen-Touristen Stadt.

Wir sind dort im Mikuniya Ryokan (49.680 Yen, ca. 371 Euro) haben Frühstück und Abendessen (Schneekrabben Menü!) und die Möglichkeit Yukatas zu leihen und 7 Onsen der Stadt zu besuchen. Ich freu mich so drauf, weil ich denke, dass es sehr erholsam sein wird.

Ich hoffe so sehr, dass es schneit! Das Ryokan und das von uns gewählte Menü sind schon ziemlich teuer, aber wir haben zur Hochzeit einige Yen-Scheine geschenkt bekommen, die wir dafür einsetzen.

Überhaupt freue ich mich sehr auf den geplanten Urlaub, mit all‘ den Zielen die wir diesmal ausgewählt haben. Und das Essen! Ah! Wenn ihr beim Trip dabei sein wollt, dann schaut bei Instagram und Twitter rein, ich werde fleißig posten! Und falls ihr selber den ein oder anderen Ort besucht habt und ein paar Geheimtipps an Restaurants und Café habt, dann immer her damit!

eatbetter
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Laura 20. Dezember 2017 - 8:17

Bin immer so neidisch, wenn ich eure Pläne lese. Mag auch mal so viel machen, aber dafür ist mein Japanisch viel zu schlecht 😭 Wünsch euch aber viel Spaß und Erholung <3

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Kumo 20. Dezember 2017 - 8:30

Ich glaube, du solltest das einfach mal probieren: Naha auf Okinawa ist ein Ort mit vielen Amerikanern, die dort aus den US-Basen unterwegs sind, Fukuoka, Nagasaki, Osaka und Kyoto sind ebenfalls Großstädte, die auf Touristen eingestellt sind. Alle unsere Hotels haben englische Webseiten, selbst das Ryokan in Kinosaki. Reisen mit dem Shinkansen von Stadt A nach B ist auch easy, gerade da du den Nahverkehr Tokyos schon gemeistert hast. (der meiner Meinung nach teilweise recht verwirrend sein kann) 🤗

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Laura 20. Dezember 2017 - 9:16

Ich war ja schon in Osaka und Kyoto (mochte beide Städte allerdings nicht sehr). Allgemein spreche ich einfach nicht gern, wenn ich mir nicht sicher in der Sprache bin und im Endeffekt sind es leider die ländlichen Gegenden, die mich mehr reizen würden. Ich mag allerdings auch Hotels nicht wirklich gerne. Mal schauen, ob wir da nächstes Jahr noch irgendwo eine Nacht reinquetschen, aber mit Hanami und Golden Week ist da wahrscheinlich nicht mehr viel drin.

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Kumo 20. Dezember 2017 - 9:25

Ich würde es tatsächlich mal probieren. 🙂 Ich glaub, man macht sich mehr Gedanken und Sorgen, wenn man es nicht einfach mal probiert hat. Die Fahrt zum Biopark z.B. ist tatsächlich etwas schwieriger und hätte ich ohne Micha nicht so easy rausbekommen, aber alles andere auf dieser Liste war sehr gut auf englisch zu planen/Infos zu finden. Es müssen auch nicht Hotels sein, Airbnbs gibt es ja auch viele in Japan, die auf Englisch buchbar sind. (obwohl ich die nicht wirklich billiger finde, wie immer alle schreiben – ich hab alle Orte unserer Hotels parallel immer noch nach Airbnb gecheckt und hier in ähnlichen Lagen immer nur teurere Angebote gefunden, wenn man diverse Ansprüche hat.)

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Liv 20. Dezember 2017 - 9:51

Ich bin schon richtig gespannt, was für Eindrücke ihr mitbringen werdet! (… und fülle meine Reiseliste dann fleißig mit noch mehr Tipps von euch 😀 )♥

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Alex 20. Dezember 2017 - 11:49

Das klingt alles toll! Ich würde auch unheimlich gerne mal im Winter nach Japan fliegen, besonders wenn es schneit. Das Japanweh macht sich schon wieder stark bemerkbar, obwohl ich ja erst im April dort war ;_;

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Kumo 20. Dezember 2017 - 11:51

Das Japan-Weh kenn ich nur zu gut! Ich hab das auch ständig! 😀

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Fabian 23. Dezember 2017 - 18:15

Wieso kaufst du keine Freetel Sim-Karte?
https://www.freetel.jp
Hatte ich damals von jemanden kaufen lassen der Japanisch spricht. Werden eigentlich nicht an Ausländer verkauft… funktioniert aber und ist sehr günstig.

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Kumo 23. Dezember 2017 - 18:27

Ich muss gestehen, dass ich nicht jeden Anbieter des japanischen Mobilmarktes und seine Angebotsdetails kenne. Von Freetel sind mir aber die Prepaid-Touriangebote bekannt, die mir aber nicht gefallen wegen der unflexiblen Laufzeiten. (Günstiger als Sakuramobile waren die auch nicht). Was ist der Vorteil deiner Meinung nach gegenüber anderen Anbietern? Japanisch ist hier kein Problem. 🙂

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Fabian 25. Dezember 2017 - 10:01

Hi,
… frohes Fest 🙂

Ich halte Freetel für ziemlich günstig – also die Nicht-Touristen-Angebote.
Die Pläne kannst du ja auf deren Website nachlesen.
Es handelt sich um eine Art Vertrag der aber monatlich gekündigt werden kann. Ich habe mich einfach angemeldet, meine Adresse und Kreditkarte hinterlegt und dann wurde der Monatsbetrag abgebucht.
Als ich dann wieder zurück nach Deutschland musste *grummel*, habe ich einfach gekündigt.
Ich glaube es gab keine Mindestvertragslaufzeit.

Japanisch zu sprechen genügt glaube ich nicht um die Karte zu bekommen, die geben sie wohl nicht an Ausländer raus. Ich hatte versucht solch ein zu bekommen, ging aber nicht.

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