Außergewöhnliche und tolle Hostels in Tokyo

Vor einiger Zeit habe ich mal wieder Hostels in Tokyo durchgeschaut und bin wieder die Vielzahl der ausgefallenen und schicken Unterkünfte begeistert gewesen und habe einige in meine Booking.com Merkliste gepackt.

Wir übernachten gerne in Hostels, weil sie (oft, nicht immer!) günstiger sind als Hotels und die Lage oft sehr überzeugend ist. Meist entscheiden wir uns für ein Doppelzimmer, aber wenn es nur eine Nacht ist, reicht uns auch jeweils ein Bett im Mehrbettzimmer. In japanischen Hostels gibt es meist keine eigenen Badezimmer, sondern Gemeinschaftsbäder. Manchmal nach Geschlechtern getrennt, manchmal auch nicht – aber immer mit sehr viel Privatsphäre, so dass ich mich da auch noch nie unwohl gefühlt habe.

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In Tokyo habe ich bisher mit Abstand die außergewöhnlichsten Hostels gefunden. Hier haben vor allem in den letzten Jahren viele moderne Hostels eröffnet, die nichts mehr mit den in engen, stickigen Gemeinschaftszimmern, wie man sie z.B. in deutschen Jugendherbergen findet. Eine kleine moderne und helle Liste zur Reise-Inspiration für eure nächste Tokyo-Reise!

Andon Ryokan (Taito)

Andon Ryokan Hostel

Jacuzzi im Andon Ryokan

Das Andon Ryokan ist kein Ryokan, auch wenn der Name den Anschein erweckt. Es ist einfach nur ein schickeres Hostel im Stadteil Taito, an der Grenze zum Viertel Arakawa. Es gibt mit Tatami ausgelegte Zimmer und geschlafen wird in Futons. Es gibt keine privaten Bäder, sondern Gemeinschaftsbäder und einen Jacuzzi auf dem Dach! Wir haben uns täglich Jacuzzi-Time reserviert (über eine Liste an der Rezeption) – absolut genial! Preislich ist es ein teureres Hostel, aber wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und die Angestellte hat uns für den Abreisetag auch ein Taxi bestellt und sich mit dem Taxifahrer abgesprochen, wo an der Asakusa-Station der Eingang mit den Fahrstühlen ist, dass wir mit den Koffern keine Probleme haben – wir kommen sicher gerne noch einmal wieder!

Book and Bed (Ikebukuro)

Du liebst Bücher und würdest gerne mal in einer Bibliothek übernachten? Dann ab zum „Book and Bed“ in Ikebukuro. Die „Zimmer“ sind kleine Höhlen mit bis 120 cm Liegefläche, die zwischen den Bücherregalen eingelassen sind. Ist also eher was für Alleinreisende, die keine Lust auf klinische-kühle Kapsel Hotels haben, oder dünne Pärchen, die sich auf einer 120 cm breiten Matratze zusammenkuscheln.

Auch in den Gemeinschaftsräumen beherrschen die Bücher die Deko. Was ich auf den Social Media Channels sehe, gibt es auch nicht nur japanische Bücher, sondern auch Lesefutter für ausländische Touristen. Tolles Konzept und es sieht so super comfy aus! Mittlerweile gibt es auch Hostels von „Book and Bed“ in Kyoto und Fukuoka.

GRIDS (Akihabara und Nihombashi)

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Schaut euch mal an, wie mega fancy dieses Hostel ist! Für jeden Geldbeutel gibt es hier Übernachtungs-Möglichkeiten: ein Bett im Schlafsaal, ein Doppelzimmer, Familienzimmer oder auch japanische Zimmer mit Futon, teilweise mit eigenen Bädern ausgestattet. Das Design und die Ausstattung der privaten Zimmer sind wirklich außergewöhnlich schön und hell. Ich mag auch die breiten Fenster sehr gern!

Die Lage beider Grids Hostels ist sehr gut, Akiba ist für Anime-Fans wie mich sowieso immer ein toller Startpunkt in den Tag, Nihombashi ist auch ein guter Ausgang für Tokyo-Trips. In beiden Hostels ist auch jeweils ein kleines Café angesiedelt, was für den morgendlichen Starter-Kaffee sorgt.

Bunka Hostel (Taito)

  • Website ° Booking.com ° Instagram 
  • Nächste Station: Asakusa
  • Einzelkabine ab 3.000 Yen; keine Doppelzimmer aber Privaträume mit 4 Einzelbetten. Hier ein Modell dazu:

Die Lage vom Bunka Hostel ist fast unschlagbar: mitten in Asakusa und in Laufnähe des großen Sensō-ji Schreins. Innerhalb der Einkaufspassagen in Asakusa befindet sich das Bunka Hostel: unten ein Sushi-Restaurant und drüber die Stockwerke mit den Betten. Das Design ist wirklich ausgefallen: in unterschiedlich großen Holz-Würfeln gibt es abgetrennte Schlafkabinen für die Übernachtung – auch in nach Geschlechtern getrennte Schlafsälen oder in Privatzimmern mit 4 Bettkabinen.

Khaosan Tokyo (Taito)

Schaut euch diese Liste an! Das sind alles Häuser vom Khaosan, die in Taito, rund um Asakusa, liegen! Jedes Haus ist unterschiedlich gestaltet und eingerichtet, sehr einfach und basic, aber dadurch sind die Zimmer und Betten in den Schlafsälen günstig. Die Ausstattung ist wie gesagt immer recht praktisch, die Lage für die Häuser ist super und auch die Angestellten sind immer sehr freundlich und auf ausländische Touristen eingestellt. Wir übernachteten schon öfters in diversen Khaosans, die teilweise schon wieder geschlossen haben, und waren immer zufrieden.

Stay in our new dormitory? #samurai #Khaosan #dormitory #flashpacker #浅草 #asakusa #tokyo #東京

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East57 Asakusabashi (Taito)

Das East57 hat erst vor kurzem eröffnet und es ist ziemlich weit oben auf meiner „Das muss ich testen“-Liste. Ich mag die Lage an der Station Asakusabashi (auch wenn es dort keine Rolltreppen für Koffer gibt, grrr!), weil man hier mit dem JR Railpass hinkommt, ohne extra ein Ticket kaufen zu müssen und weil man nach Akiba laufen kann. Mit der Bahn wäre man auch in 17 Minuten in Shinjuku – für mich persönlich eine Top-Lage!

Dazu spricht mich das Design der Schlafsäle sehr an: groß und dennoch mit Privatsphäre. Leider keine Doppelzimmer – also wieder einmal ein Hostel, dass ich mir ansehen würde, wenn ich alleine unterwegs bin.

Im eigenen Café gibt es übrigens japanisches Craft Beer und Handrip Coffee.

CITAN Hostel (Chuo)

Das CITAN hat erst im März 2017 eröffnet. Es scheint wohl im Trend zu sein, ein Hostel zusammen mit Bar und Café zu betreiben? Jedenfalls kommt auch das CITAN nicht ohne aus und kombiniert beides in einem offenen und hellen Hostelkonzept mit großen Fensterflächen, die mit breiten Sitzbänke auch zum Verweilen einladen. Regelmäßig scheint es hier Konzerte zu geben und das Motto des Hostels als Ort des Kennenlernens und Austausch wird hier wirklich gelebt.

Lyuro – The Share Hotel (Kiyosumi)

Im April 2017 hat das Lyuro am Ufer des Sumidagawas in Tokyos Stadtteil Kiyosumi eröffnet. Neben den Schlafsälen gibt es noch mehrere Doppelzimmer, die alle Flussblick haben. Die Zimmer gibt’s in verschiedenen Ausstattungen und eben auch Preiskategorien. Zum verweilen lädt auch wieder ein kleines, hippes Restaurant und die schicke Terrasse am Fluss ein. Die Inhaber bieten auch immer Events und Kunstausstellungen an – ich finde das Konzept jedenfalls sehr spannend und die Gestaltung der Zimmer gefällt mir sehr.

Leider ist die Website nur sehr sporadisch mit Englisch bestückt und an wichtigen Punkten bei der Buchung fehlt noch eine Übersetzung – aber dies folgt bestimmt noch.

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