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	Kommentare zu: 10 Dinge, die in Deutschland nach einem Japan-Aufenthalt nerven	</title>
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	<description>Japan Travel &#38; Food Blog</description>
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		<title>
		Von: Karl Ewald		</title>
		<link>https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-9418</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Ewald]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 12:41:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mir als Bahnfan fällt in der Tat vor allem der Unterschied beim Bahnfahren auf, und zwar nicht primär während der Fahrt, sondern am Bahnhof und beim Ein- und Aussteigen. Dass bei uns im ICE Treppenstufen an den Türen sind, ein Unding! Da ist es ja kein Wunder, dass das Ein- und Aussteigen dreimal so lange dauert. Und die Einsteiger drängen sich zusätzlich so eng vor den Türen, dass man beim Aussteigen nur mühsam vorbei kommt. Aber auch die Betriebsabläufe sind dort effizient, der Shinkansen kommt rein, wird leer, Putzkolonne marsch, und schon ist er wieder blitzblank, die Fahrgäste steigen ein, er fährt los. Bei uns schleicht da ein gelangweilter Schaffner durch den ganzen Zug, und dann fährt er erstmal aufs Abstellgleis. Und über Fahrpläne braucht man sich beim Shinkansen kaum Gedanken machen, der  nächste kommt ja in ein paar Minuten. (man muss dabei fair sein: Japan hat *eine* Hauptlinie, an der die meisten Großstädte liegen, das ist auf Deutschland so nicht übertragbar, selbst wenn bei uns mehr Leute Bahn fahren würden.)  

Die Japaner sind generell in Menschenmengen aufmerksam und rücksichtsvoll, so ist auch eine dichte Menge Leute viel &quot;durchlässiger&quot;, wenn ich z.B. dran denke, dass jemand aus einem vollen Bus aussteigen will. Da arbeitet man sich rechtzeitig Richtung Ausgang vor, und wird auch entsprechend durch gelassen. Hier stellen sich Leute in der U-Bahn direkt vor die Tür, obwohl sie noch fünf Stationen weiterfahren, und im Bahnhof bleiben die Leute hier auf den Hauptwegen einfach unvermittelt stehen, mehrere natürlich nebeneinander, so dass man extra um sie rum gehen muss. Wer in Japan auf den Wegen im Bahnhof stehenbleiben will, geht vorher zur Seite, um anderen kein &quot;Ungemach&quot; zu bereiten. Ich bin mal in Ueno von einer U-Bahn zum Shinkansen umgestiegen in unter fünf Minuten, einschließlich durch zwei Ticketgates und ziemlich weite Wege, das flutscht dort einfach.

Zu den Getränkeautomaten: wirklich klasse. Teurer als im Supermarkt ja, aber gleichauf mit dem Conbini, würde ich sagen. Das finde ich auch in Japan angenehm: die Preise sind fair und ziemlich gleichmäßig. Man muss sich nicht mit Gutscheinen und Rabattkarten beschäftigen, weil man sonst überteuerte Preise zahlt. Hier bei uns kommt man sich ja schon blöd vor, wenn man im Discounter oder Drogeriemarkt einfach nur den normalen Preis zahlt, weil man diesen ganzen Rabattmist natürlich mitfinanziert. Die Cola kostet im Bahnhofskiosk nicht mehr als in irgendeinem Conbini, und im Automaten im Shinkansen auch nur unwesentlich (0,33l für 130Yen statt 0,5l für 160Yen oder so). Auch in Hotels gibt es Getränkeautomaten mit &quot;Normalpreisen&quot; auf den Fluren, und einen leeren Kühlschrank im Zimmer, nicht wie bei uns eine Minibar mit Mondpreisen. 
In Osaka, wo die Leute wohl besonders preissensibel sind, gibt&#039;s auch Getränkeautomaten, die mit billigen Preisen werben, von 50 Yen aufwärts. Das sind dann aber No-Name-Versionen der Getränke, was in Japan eher untypisch ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir als Bahnfan fällt in der Tat vor allem der Unterschied beim Bahnfahren auf, und zwar nicht primär während der Fahrt, sondern am Bahnhof und beim Ein- und Aussteigen. Dass bei uns im ICE Treppenstufen an den Türen sind, ein Unding! Da ist es ja kein Wunder, dass das Ein- und Aussteigen dreimal so lange dauert. Und die Einsteiger drängen sich zusätzlich so eng vor den Türen, dass man beim Aussteigen nur mühsam vorbei kommt. Aber auch die Betriebsabläufe sind dort effizient, der Shinkansen kommt rein, wird leer, Putzkolonne marsch, und schon ist er wieder blitzblank, die Fahrgäste steigen ein, er fährt los. Bei uns schleicht da ein gelangweilter Schaffner durch den ganzen Zug, und dann fährt er erstmal aufs Abstellgleis. Und über Fahrpläne braucht man sich beim Shinkansen kaum Gedanken machen, der  nächste kommt ja in ein paar Minuten. (man muss dabei fair sein: Japan hat *eine* Hauptlinie, an der die meisten Großstädte liegen, das ist auf Deutschland so nicht übertragbar, selbst wenn bei uns mehr Leute Bahn fahren würden.)  </p>
<p>Die Japaner sind generell in Menschenmengen aufmerksam und rücksichtsvoll, so ist auch eine dichte Menge Leute viel &#8222;durchlässiger&#8220;, wenn ich z.B. dran denke, dass jemand aus einem vollen Bus aussteigen will. Da arbeitet man sich rechtzeitig Richtung Ausgang vor, und wird auch entsprechend durch gelassen. Hier stellen sich Leute in der U-Bahn direkt vor die Tür, obwohl sie noch fünf Stationen weiterfahren, und im Bahnhof bleiben die Leute hier auf den Hauptwegen einfach unvermittelt stehen, mehrere natürlich nebeneinander, so dass man extra um sie rum gehen muss. Wer in Japan auf den Wegen im Bahnhof stehenbleiben will, geht vorher zur Seite, um anderen kein &#8222;Ungemach&#8220; zu bereiten. Ich bin mal in Ueno von einer U-Bahn zum Shinkansen umgestiegen in unter fünf Minuten, einschließlich durch zwei Ticketgates und ziemlich weite Wege, das flutscht dort einfach.</p>
<p>Zu den Getränkeautomaten: wirklich klasse. Teurer als im Supermarkt ja, aber gleichauf mit dem Conbini, würde ich sagen. Das finde ich auch in Japan angenehm: die Preise sind fair und ziemlich gleichmäßig. Man muss sich nicht mit Gutscheinen und Rabattkarten beschäftigen, weil man sonst überteuerte Preise zahlt. Hier bei uns kommt man sich ja schon blöd vor, wenn man im Discounter oder Drogeriemarkt einfach nur den normalen Preis zahlt, weil man diesen ganzen Rabattmist natürlich mitfinanziert. Die Cola kostet im Bahnhofskiosk nicht mehr als in irgendeinem Conbini, und im Automaten im Shinkansen auch nur unwesentlich (0,33l für 130Yen statt 0,5l für 160Yen oder so). Auch in Hotels gibt es Getränkeautomaten mit &#8222;Normalpreisen&#8220; auf den Fluren, und einen leeren Kühlschrank im Zimmer, nicht wie bei uns eine Minibar mit Mondpreisen.<br />
In Osaka, wo die Leute wohl besonders preissensibel sind, gibt&#8217;s auch Getränkeautomaten, die mit billigen Preisen werben, von 50 Yen aufwärts. Das sind dann aber No-Name-Versionen der Getränke, was in Japan eher untypisch ist.</p>
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		<title>
		Von: Beatrix		</title>
		<link>https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-8229</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beatrix]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2020 14:58:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Oh ja, das unterschreibe ich dir so alles Hundertfach. Ich kann mir zwar leider nur die Dokus anschauen, wenn man vom normalen Alltag mal eine in deutsch oder mit deutschen Untertiteln findet. Aber ich liebe das dort einfach.
Ich selbst fände es auch toll wenn man bei uns diese Ekiben (Ekibento) finden würde, da gibt es sogar eins von Kumamoto, und der Erlös von diesen Bentos wird in den Wiederaufbau dieser Region gesteckt. Und diese vielen Autonaten, an denen bekommst du wirklich alles, hier kannst du schon froh sein wenn du überhaupt einen findest, die bei unseren Bahnhöfen bieten meist nur überteuerte Getränke an oder Süßigkeiten. Zum Glück habe ich letztens im Internet so Karten mit Standorten von Automaten entdeckt, da kannst du dann immerhin Fleischprodukte oder Eiprodukte oder Milch kaufen. Ich habe mal auf YouTube gesehen das es auch einen gibt wo man Blumensträuße kaufen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh ja, das unterschreibe ich dir so alles Hundertfach. Ich kann mir zwar leider nur die Dokus anschauen, wenn man vom normalen Alltag mal eine in deutsch oder mit deutschen Untertiteln findet. Aber ich liebe das dort einfach.<br />
Ich selbst fände es auch toll wenn man bei uns diese Ekiben (Ekibento) finden würde, da gibt es sogar eins von Kumamoto, und der Erlös von diesen Bentos wird in den Wiederaufbau dieser Region gesteckt. Und diese vielen Autonaten, an denen bekommst du wirklich alles, hier kannst du schon froh sein wenn du überhaupt einen findest, die bei unseren Bahnhöfen bieten meist nur überteuerte Getränke an oder Süßigkeiten. Zum Glück habe ich letztens im Internet so Karten mit Standorten von Automaten entdeckt, da kannst du dann immerhin Fleischprodukte oder Eiprodukte oder Milch kaufen. Ich habe mal auf YouTube gesehen das es auch einen gibt wo man Blumensträuße kaufen kann.</p>
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		<title>
		Von: Tanja L.		</title>
		<link>https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-1153</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tanja L.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2018 07:30:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe 2006/07 in Japan gelebt und war jetzt für zwei Wochen in Urlaub da. Der Kulturschock als ich wieder zurück war in D hat mich echt aus der Bahn geworfen.. Unfreundliche, ungepflegte Menschen, Flughafenmitarbeitet, die sich nen Scheiß um das Eigentum anderer schren, verspätete Bahn, von einem Fahrrad versperrter Eingang obwohl dort gar keine Räder transportiert werden dürfen, schlechtes Essen, dreckige Rastplatztoiletten... Die Liste kann man ewig weiterführen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe 2006/07 in Japan gelebt und war jetzt für zwei Wochen in Urlaub da. Der Kulturschock als ich wieder zurück war in D hat mich echt aus der Bahn geworfen.. Unfreundliche, ungepflegte Menschen, Flughafenmitarbeitet, die sich nen Scheiß um das Eigentum anderer schren, verspätete Bahn, von einem Fahrrad versperrter Eingang obwohl dort gar keine Räder transportiert werden dürfen, schlechtes Essen, dreckige Rastplatztoiletten&#8230; Die Liste kann man ewig weiterführen&#8230;</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Kumo		</title>
		<link>https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-137</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kumo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 16:07:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-135&quot;&gt;Oliver&lt;/a&gt;.

Wir sind auch schon in de Städten gefahren, wenn man sich nicht gerade auf den Hauptstraßen fortbewegen will, dann ist das schon völlig okay. Elektroräder sind in Japan genau deswegen schon ziemlich weit verbreitet. :) 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-135">Oliver</a>.</p>
<p>Wir sind auch schon in de Städten gefahren, wenn man sich nicht gerade auf den Hauptstraßen fortbewegen will, dann ist das schon völlig okay. Elektroräder sind in Japan genau deswegen schon ziemlich weit verbreitet. 🙂 </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Oliver		</title>
		<link>https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-136</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 15:28:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-125&quot;&gt;kaikowolfy&lt;/a&gt;.

Ich zucke auch immer zusammen wenn mich jemand in Deutschland auf der Straße anspricht :-D
Und Nachbarn kommen immer nur lächelnd auf einen zu wenn sie was wollen, sonst sagen sie nicht mal Hallo...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-125">kaikowolfy</a>.</p>
<p>Ich zucke auch immer zusammen wenn mich jemand in Deutschland auf der Straße anspricht 😀<br />
Und Nachbarn kommen immer nur lächelnd auf einen zu wenn sie was wollen, sonst sagen sie nicht mal Hallo&#8230;</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Oliver		</title>
		<link>https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-135</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 15:22:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-134&quot;&gt;Kumo&lt;/a&gt;.

Fahrrad fahren fand ich dort jetzt auch recht entspannt. Bin nur in ländlichen Gegenden gefahren und nicht in der Stadt. Wobei im bergigen Japan das Fahrrad nicht so optilmal ist, vor allem wenn man schon abgearbeitet von der Arbeit kommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://thehangrystories.com/2016/04/26/10-dinge-die-in-deutschland-nach-einem-japan-aufenthalt-nerven/#comment-134">Kumo</a>.</p>
<p>Fahrrad fahren fand ich dort jetzt auch recht entspannt. Bin nur in ländlichen Gegenden gefahren und nicht in der Stadt. Wobei im bergigen Japan das Fahrrad nicht so optilmal ist, vor allem wenn man schon abgearbeitet von der Arbeit kommt.</p>
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