301 Inhalt Was ist Rayu eigentlich?Unser Favorit: Momoya „Taberu Rayu“Cremige Zwiebel-Pasta mit Rayu (japanisches Chili-Öl)Welche Pasta eignet sich am besten für dieses Rezept?Weitere leckere Nudel-Ideen für die schnelle Küche Diese cremige Pasta mit Rayu ist das ultimative Umami-Match! Erfahre, wie du in nur 30 Minuten eine leckere Soße mit japanischem Chili-Öl zauberst. Direkt zum Rezept Ich liebe Pasta-Gerichte. Meistens sind sie simpel gekocht und selbst ohne großen Plan kommt häufig ein leckeres Ergebnis bei rum. Zu einem schnellen Liebling wurde hier cremige Pasta mit Rayu. Was steckt drin? In diesem Rezept treffen karamellisierte Zwiebeln auf eine cremige Soße, die mit Rayu gewürzt wird. Das japanische Chili-Öl bringt mit seinen knusprigen Knoblauchstückchen eine besondere Note in die Pasta-Soße, die mit den Zwiebeln bereits viel natürliches Umami aufgezogen hat. Was ist Rayu eigentlich? Aufmerksame Leser meiner Rezepte könnten fragen: Chili-Öl? Sind wir nicht die, die Schärfe meiden? Stimmt! Scharfes Essen liegt uns nicht, deshalb lassen wir normalerweise alles Rote links liegen. Doch bei einem Abendessen in einem Ryokan im Iya-Tal (Shikoku) stand ein kleines Schälchen mit einem roten Öl auf dem Tisch. Wir fassten uns ein Herz und probierten: Überraschung – köstlich! Würzig, aber nicht zu scharf. Aber was genau hatten wir da eigentlich gegessen? Rayu (らー油) ist ursprünglich die japanische Interpretation des chinesischen Chili-Öls. Während klassisches Rayu* ein klares, scharfes Öl (meist mit Sesamöl-Basis) ist, das man zum Würzen von Ramen oder Gyoza nutzt, gibt es aber auch mittlerweile Taberu Rayu, „Chili-Öl zum Essen“. „Sieht scharf aus, ist aber nicht scharf!“ Unser Favorit: Momoya „Taberu Rayu“ Zurück in der Großstadt suchten wir das köstliche Chili-Öl – und fanden es direkt im Supermarkt. Wir mussten schmunzeln: Auf dem Glas des Taberu Rayu* von Momoya prangt der Hinweis „Nicht scharf“. „Öl“ trifft es allerdings nicht ganz, denn es handelt sich eher um einen würzigen Mix, eingelegt in Öl. Der Anteil an Chili liegt bei nur 4,5 %, dafür stecken reichlich gerösteter Knoblauch und Zwiebeln darin. Eine kleine Umami-Bombe! Wer es schärfer mag, wird bei den vielen Crispy-Chili-Ölen aus China fündig, z. B. von Lao Gan Ma* oder auch von Reishunger*. Die sollten für das Rezept auch gut funktionieren. Taberu Rayu eignet sich super als Topping für Gyoza, Tofu, Eier, auf Reis, im Salat, zu Käse oder gegrilltem Fleisch. Cremige Zwiebel-Pasta mit Rayu (japanisches Chili-Öl) Cremige Wohlfühl-Pasta mit japanischem Twist: In dieser 30-Minuten-Mahlzeit treffen karamellisierte Zwiebeln auf eine lecker Sahne-Soße. Das Highlight ist das Verfeinern mit würzigem Rayu (japanisches Chili-Öl), das für die perfekte Umami-Note und einen sanften Kick sorgt. Noch keine Bewertungen Rezept drucken Auf Pinterest teilen Vorbereitung 10 Minuten Min.Zubereitung 20 Minuten Min.Gesamtzeit 30 Minuten Min. Gericht HauptgerichtLand & Region Fusion Portionen 2 Portionen Zutaten 1x2x3x▢ 250 g Pasta nach WahlKaramellisierte Zwiebeln▢ etwas Olivenöl▢ etwas Butter▢ 2 Zwiebeln▢ 1 TL Zucker▢ 1 EL Mehl▢ 2-3 KnoblauchzehenSoße▢ 150 ml Brühe▢ 200 ml Kochsahne (Ich habe Soja-Sahne verwendet)▢ 40 g Parmesan gerieben; vegane Alternative: Hefeflocken▢ etwas Kochwasser von den Nudeln▢ Salz & Pfeffer nach Geschmack▢ 2 TL Taberu Rayu*▢ Rayu-Furikake (Optional) Anleitungen Pasta kochenNudelwasser aufsetzen. Sobald es kocht, etwas Salz und die Nudeln dazugeben. Bissfest kochen.250 g Pasta nach WahlVor dem Abgießen etwas Nudelwasser abnehmen für die Soße später. Nudeln beiseite stellen.Zwiebeln karamellisierenZwiebeln schälen und in Streifen schneiden.2 Zwiebeln Olivenöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebelstreifen dazugeben und 1 TL Zucker darüber streuen. Bei mittlerer Hitze braun werden lassen.etwas Olivenöl, etwas Butter, 1 TL ZuckerDanach 1 EL Mehl über die Zwiebeln geben.1 EL MehlSoße kochenKnoblauchzehen putzen und kleinschneiden und zu den Zwiebeln geben.2-3 Knoblauchzehen Danach Brühe und Kochsahne in die Pfanne geben.150 ml Brühe, 200 ml Kochsahne Parmesan reiben und ebenfalls dazugeben und einmal aufkochen lassen.40 g Parmesan Etwas Nudelwasser dazu, falls es zu fest wird. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.Salz & Pfeffer nach Geschmack, etwas Kochwasser von den Nudeln Taberu Rayu unterrühren.2 TL Taberu Rayu* Pasta in die Pfanne geben und mit der Soße vermengen. Pasta auf dem Teller anrichten und mit Parmesan oder Rayu-Furikake (oder beides) bestreuen.Rayu-Furikake Hast du unser Rezept ausprobiert?Schreib uns einen Kommentar, wie es geklappt hat!Mehr Rezepte findet ihr in unserer Rezepte-Datenbank. * Dieser Link führt auf Amazon. Wir nehmen am Amazon-Partner-Programm teil. Dies bedeutet, wir erhalten für über diesen Link gekaufte Produkte eine Provision. Welche Pasta eignet sich am besten für dieses Rezept? Idealerweise greifst du zu einer Nudelsorte, an der gut die Soße haftet. Ich hab mich für Mafaldine (meine Favoriten sind von der Marke De Cecco*) entschieden. Das sind breite Bandnudeln mit einem welligen Rand. Normale Bandnudeln in unterschiedlichen Breiten wie Tagliatelle oder Pappardelle sind natürlich auch sehr gut geeignet. Die genannten Sorten sind auch optimal für z. B. eine Bolognese-Soße. Wenn du lieber kurze Nudeln magst, dann greif zu Rigatoni oder Radiatori (z. B. von Rummo*), in den Zwischenräumen bleibt die Soße auch super haften. Weitere leckere Nudel-Ideen für die schnelle Küche Ich liebe Nudeln, daher hier noch ein paar weitere leckere Ideen für dich: Miso Spaghetti Udon Carbonara Pasta Napolitan Werde Unterstützer Du möchtest The Hangry Stories einmalig oder monatlich mit einem kleinen Betrag finanziell unterstützen und ein kleines Dankeschön bekommen? Dann werde Unterstützer auf Patreon! Blog abonnieren Wenn ihr „The Hangry Stories“ abonnieren wollt, dann könnt ihr euch hier für unsere Blog-Abo eintragen. Ihr erhaltet so immer direkt eine Nachricht per E-Mail, wenn wir einen neuen Beitrag veröffentlichen. NameE-Mail* Bitte lasse dieses Feld leer. Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme ihr zu. kochenRezepte Stephanie Drewing Stephanie wird eigentlich von allen Kumo gerufen. Sie mag alles was niedlich ist und hat einige Zeit in Tokyo gelebt. Nach Japan reist sie eigentlich jedes Jahr. Als echter Foodie gehört Kochen, backen, Restaurants testen und der Austausch dazu, zu ihren liebsten Hobbys. vorheriger Eintrag Challenge: Alle 47 Präfekturen Japans besuchen Weiterlesen [Rezept] Fluffige Zimtschnecken [Rezept] One-Pot-Pasta mit Spinat-Käse-Tomaten [Rezept] Bruschetta mit Spiegelei zum Frühstück Kommentar schreiben Antwort löschen Wie fandest du unser Rezept? Wie fandest du unser Rezept? Name, E-Mail und Website für nächstes Mal speichern.