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Japanische Restaurants in München: der Guide für Japan-Fans

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Wir verraten euch in diesem Artikel, wo ihr die besten japanischen Restaurants in München finden könnt.

Wenn das Fernweh nach Japan wieder besonders groß ist, dann gehe ich am liebsten in ein japanisches Restaurant in München. In diesem Artikel stellen wir euch die japanischen Restaurants Münchens vor, in denen ihr neben gutem Sushi, auch noch weitere leckere Gerichte der japanischen Küche probieren könnt.

Aoi Izakaya Ramen (€€)

Beim Aoi am Rotkreuzplatz gibt es besonders leckere Ramen. Leider, leider gibt es keine Tonkotsu-Ramen, aber die Ramen beim Aoi gehören zu den Besten, die wir bisher in Deutschland gegessen haben. Aber nicht nur die Suppen sind richtig lecker, sondern auch die kleineren Gerichte wie die Karaage und Gyoza.

Und wie es sich für ein Izakaya gehört, spielen die alkoholischen Getränke ebenfalls eine große Rolle. Neben bayrischen und japanischen Bieren gibt es auch Sake. Empfehlung: das Sake Tasting für ca. 7 Euro.

Adresse: Volkartstraße 22, 80634 München


Aoi Izakaya Ramen auf Facebook

Takumi Ramen (€€)

Eine weitere Ramen-Institution in München ist neben dem Aoi auch das Takumi. Leider kann man in den beiden Filialen in München nicht reservieren und so kann es durchaus vorkommen, dass man etwas warten auf freie Plätze warten muss.

Die Ramen beim Takumi sind super, vor allem die Nudeln sind sehr lecker. Außerdem gibt es in der Filiale in der Heßstraße auch Tonkotsu-Ramen. 💞

In der zweiten Filiale in der Gabelsbergerstraße liegt der Fokus auf Geflügel- und Veggieramen und erfüllt damit die Interessen der deutschen Kundschaft. In einem Interview mit dem Japandigest hat Takumi-Gründer Saeki Haruhiko erzählt, dass in den deutschen Geschäften rund 30% Gemüse-Ramen verkauft werden – deutlich mehr als in Japan.

Adresse: Heßstraße 71, 80789 München & Gabelsbergerstraße 77, 80333 München

Takumi – Sapporo Ramen: www.facebook.com/Takumi.Munich

Takumi – Chicken & Veggie Ramen: www.facebook.com/Takumi.Munich.CV

TakeDon (€)

Bei TakeDon gibt es jede Woche drei verschiedene Donburi. Das sind Gerichte, die in einer Schüssel angerichtet sind, Hauptbestandteil Reis und darüber verschiedene Toppings. Gyudon, ein Schüssel Reis mit mariniertem Fleisch, gibt es immer, die anderen Gerichte kann man auf der Facebook-Seite zum Wochenanfang nachlesen.

Das Gyudon ist lecker, wenn auch sehr klein. Eine normale Portion kostet 8 Euro – der schnelle, günstige und satt machende Snack aus Japan ist es hier in München also nicht mehr. (Mehr über Gyudon erfahrt hier) Dafür ist aber auch die Qualität des Fleischs deutlich besser als das, was man in Japan serviert bekommt.

Adresse: Erzgiessereistrasse 32, 80335 München

TakeDon auf Facebook

Gyoza Bar (€)

Wir lieben Gyoza. Nichts macht uns glücklicher als die asiatischen Teigtaschen und es überrascht wohl kaum, dass wir die Gyoza Bar in München ziemlich häufig besuchen.

Gyozabar in München

Die Inhaber sind Chinesen und neben Gyoza und Wantan gibt es auch immer noch drei weitere tagesaktuelle Gerichte der chinesischen Küche. Die Preise sind unschlagbar für München: ihr bekommt 12 Gyoza  für 7,90 Euro! Es gibt Schweinefleisch-, Rindfleisch-, Hühnerfleisch- und  Gemüsefüllung. Auch die Getränke sind sehr günstig mit 2,60 Euro für Softdrinks und 3 Euro für Biere.

Der Laden ist recht klein, mittags und abends immer sehr gut besucht. Wir empfehlen eine Reservierung, falls ihr mit mehr als zwei Leuten vorbeischauen wollt.

Adresse: Augustenstraße 47, 80333 München

GyozaBar auf Facebook

Yoisho (€)

Das Yoisho in der Kapuzinerstraße hat erst vor einiger Zeit eröffnet und konzentriert sich, ebenfalls wie das TakeDon, auf Donburi, aber hat noch weitere Gerichte als nur Gyudon im Angebot: weitere Donburi wie KatsuDon, verschiedene Onigiri, Onigirazu (eine Art „Reis Sandwich“) und dazu kleine Snacks wie Gyoza, frittierte Garnelen, Karaage oder Yakitori.

Adresse: Kapuzinerstraße 45, 80469 München
Yoisho im Web ▪️ Instagram

Suzuki NomNom Kitchen (€€)

„Feinkost Suzuki“ gibt es schon ziemlich lange in München und ist eigentlich ein kleiner japanischer Supermarkt. Nach einer Renovierung des Ladengeschäfts, wurde das Angebot noch um ein kleines Restaurant erweitert.

Neben einem kleinen, feinen Menü mit Udon und Soba-Suppe, Donburi und Bentos gibt es auch täglich ein wechselndes Lunch-Angebot, von denen täglich nur 15 Portionen verkauft werden. Dazu gibt es noch einige ausgewählte Backwaren und japanische Tees. Die Atmosphäre in der Suzuki NomNom Kitchen ist sehr entspannt, ruhig und durch die anwesenden japanischen Gästen und Angestellten, fühlt man sich (fast) direkt wie in Japan. Große Empfehlung!

Adresse: Rumfordstraße 40, 80469 München

Suzuki NomNom Kitchen im Web ▪️ Instagram

Usagi (€€€)

Das Usagi in München ist eine Tapas-Bar, oder wie man in Japan sagt – ein Izakaya: Die Gerichte sind klein und dazu gedacht, sie mit den Freunden am Tisch zu teilen. Dazu gibt’s eine große Auswahl an alkoholischen Getränken. Und vor allem bei den Getränken kann das Usagi glänzen: ausgefallene und sehr leckere Cocktails, Highballs, eine große Auswahl an Sake/Shochu, Gin, Likören und noch viel mehr.

Preislich ist das Usagi eher gehoben. Die Ramen waren leider nicht nach unserem Geschmack, aber die anderen Gerichte waren lecker. Zum „Essen gehen“ ist das Usagi nicht unsere erste Wahl – aber auf jeden Fall für den nächsten Bar-Abend.

Adresse: Thalkirchner Str. 16, 80337 München

Usagi im Web ▪️ Instagram

Tenmaya (€€)

Das Tenmaya ist ein Klassiker unter den japanischen Restaurants in München. Neben einem sehr guten Running Sushi-Angebot, könnt ihr hier auch von der Karte bestellen.

Okonomiyaki im Tenmaya München

Ein großes Highlight bietet das Tenmaya abseits vom Sushi-Förderband: im hinteren Bereich des Restaurants gibt es extra Räume, in den Gruppen bis zu 30 Personen unter sich feiern können und das in ganz japanischer Atmosphäre.

Adresse: Theresienstraße 43, 80333 München

Tenmaya im Web

Haguruma - Japanische Spezialitäten in München

Haguruma (€€€)

In der Nähe vom hippen Gärtnerplatz befindet sich das Haguruma, dass zu unseren liebsten japanischen Restaurants in München gehört. Die Preise sind gehoben, aber dafür erfreut sich der Kunde an sehr leckeren authentischen, japanische Gerichten. Hier gibt es leckere Soba, Agedashi Tofu und sogar Shabu Shabu! Gemütlich und fast wie in Japan – Reservierung empfohlen.

Adresse: Baaderstr. 62, 80469 München

Haguruma im Web

Kitcho (€€)

Das Kitcho in München ist bei den Japanern der Stadt sehr beliebt. Wir waren selbst an einem ziemlich ruhigen Abend mit einer japanischen Freundin hier. Die Auswahl der Gerichte ist bodenständig und lecker. Kein Schnick-Schnack – es wirkt wie eher eine urige bayerische Kneipe, in der ein paar japanische Deko-Elemente aufgestellt wurden und japanische Küche serviert wird.

Adresse: Wurzerstraße 14, 80539 München


Kitcho hat leider weder Facebook noch eine Website.

Campanula (€€)

Das Campanula ist ein ganz besonderes Restaurant, denn hier wird euro-japanische Küche serviert. Wer auf der Suche nach Okonomiyaki in München ist, landet wahrscheinlich früher oder später in diesem kleinem Restaurant. Die Karte ist ein angenehmer Mix aus bodenständiger japanischer Küche mit Einflüssen aus Frankreich, Deutschland und Italien.

Im Campanula gibt es auch leckere Kuchen und Backwaren.

Adresse: Gabelsbergerstraße 46, 80333 München

Campanula auf Facebook 

Bento Box (€€)

Die Bento Box gibt es seit 2008 in München und ist gerade bei Studenten ein beliebter Ort, um Sushi und japanische Küche zu genießen. Dabei spielt sicherlich eine Rolle, dass das Restaurant direkt an der U-Bahnstation „Giselastraße“ in der Leopoldstraße liegt, in der Nähe vom Hauptgebäude der Uni und fast gegenüber vom „Schweinchenbau“ (Fakultät für Psychologie und Pädagogik der LMU).

Die angebotenen Gerichte sind nicht rein japanisch, sondern ein Mix mit anderen Küchen Asiens und oder auch mit deutscher Küche. Hier finden auch diejenigen etwas zu essen, die sich sonst mit japanischen Gerichten etwas schwer tun. Modernes Restaurant, immer viel los aber ist auch für Gruppen gut geeignet, weil ihr große Tische reservieren könnt.

Adresse: Leopoldstraße 42, 80802 München

Bentobox im Web

Shoya (€€)

Das Shoya ist in München eine feste Institution der japanischen Restaurant. Mittlerweile gibt es auch drei Filialen in der Innenstadt: zwei am Platzl und am Hofbräuhaus und eine Filiale am Viktualienmarkt. Hier gibt es Sushi, Gyoza und mittlerweile auch verschiedene Nudelsuppen und Donburi-Gerichte.

Gyoza und Katsudon im Shoya am Viktualienmarkt

Das letzte Mal haben wir in der jüngsten Filiale am Viktualienmarkt Katsudon, Gyoza und Ramen gegessen. Alle Gerichte waren gut und lecker, aber bei Ramen bekommt ihr in München beim Takumi und Aoi Izakaya mehr Geschmack geboten.

Adresse Viktualienmarkt: Frauenstraße 18, 80469 München

Adresse Platzl: Pfisterstr.6/ Platzl 3, 80331 München

Adresse Hobräuhaus: Orlandostraße.3, 80331 München

Shoya im Web

Kushi-tei of Tokyo (€€)

Dieses japanische Restaurant hat sich auf Kushi spezialisiert: Das sind Spieße mit Fisch, Fleisch und Gemüse. Diese werden hier auf einem Holzkohlegrill zubereitet und an den Tisch serviert. Wenn es mal was anders als Sushi sein soll, dann ist ein Besuch im Kushi-tei eine gute Abwechslung.

Adresse: Arcisstraße 39, 80799 München

Kushitei im Web

Ohayou (€)

Früher waren wir recht häufig im Ohayou, weil es japanische Hausmannskost zu günstigen Preisen gibt. Auch für die ein oder andere Party wurde das Ohayou bereits von uns gemietet – es gibt dort nämlich eine Tatami-Ecke. Mittlerweile wohnen wir leider recht weit weg und waren schon länger nicht mehr hier zur Gast. Im Ohayou war es immer lecker, besonders das Tonkatsu war sehr gut.

Adresse: Belgradstr. 71, 80804 München

Ohayou im Web

Letcha Tea Café (€€)

Kein Restaurant, aber ein Café, dass sich kein Fan der japanischen Küche entgehen lassen sollte: das Letcha Tea Café an der Münchner Freiheit. Das Café hat sich auf asiatischen Tee spezialisiert. Matcha-Fans werden hier wahrscheinlich nicht mehr wegwollen. Dazu werden einige Kuchen angeboten: Bei unserem Besuch gab es Hojicha Maronen Biskuitrolle, Schwarzer Sesam Biskuitrolle, Matcha Biskuitrolle und Yuzu Biskuitrolle. Wunderschön und die zwei probierten Sorten waren auch noch super fluffig und lecker. Getrunken haben wir einen Matcha Latte und Chai Tea Latte, aber als Tee-Banausen, hätten wir lieber Kaffee dazugehabt. 😉

Sympathie-Bonus: An der Kasse steht für das Trinkgeld eine kleine Spardose mit Kumamon. Außerdem gibt es im Letcha einen Wifi-Hotspot und viele Steckdosen – falls ihr mal ein Café zum Arbeiten sucht.

Adresse: Herzogstraße 1A, 80803 München

Letcha Tea Café im Web ▪️ Instagram


Weitere japanische Restaurants in München

Es gibt natürlich noch einige japanische Restaurants mehr in München. Wir konnten selbst noch nicht alle besuchen, aber das werden wir noch nachholen:

Die besten japanischen Restaurants in München auf einer Karte zusammengefasst:

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Fabian 29. Dezember 2018 - 9:18

Es gibt tatsächlich noch Restaurants die ich nicht besucht habe.
Danke für die Übersicht!
Benot Box meide ich, selbst wenn Mittags kaum etwas los ist, muss man Ewigkeiten auf sein Essen warten.
Kushi-tei of Tokyo mag ich hingegen sehr. Das Essen ist günstig und geht geht danach satt nach Hause. Ich glaube zum Essen gehört auch immer ein Tee, ein Salat und eine Nachspeise. Mag sein, dass dies nicht immer der Fall ist – war bei meinen Mittagsbesuchen allerdings üblich.

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Anja Rolfes 25. Mai 2019 - 17:56

Gibt es noch andere Restaurants außer das Campanula, in dem man Okonomiyaki bekommt? Seit meinem Urlaub in Japan bin ich in München auf der Suche…

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Kumo 26. Mai 2019 - 2:21

Es gibt noch Okonomiyaki im Tenmaya, aber mir haben die dort leider gar nicht geschmeckt. 🙁 Weil es gibt auch nur eine Sorte mit Meeresfrüchten und wenn man fragt, ob sie das weglassen können, dann vergessen die das irgendwie immer auf dem Weg in die Küche (oder ich und meine Freunde hatten immer Pech XD). Vielleicht schaust du einfach mal vorbei? Ich bin mittlerweile tatsächlich auf selber machen übergegangen.

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