[Rezept] Zuckerguss selber machen

 

Wie macht man Zuckerguss? Hier gibt es das Rezept, damit ihr einen leckeren und einfachen Zuckerguss selber machen könnt.

Ich bin jemand, der simple Rezepte und Geschmäcker bevorzugt. Oft sehe ich Gerichte die mit allen möglichen Schnick-Schnack aufwarten – da bin ich dann einfach raus. Es ist mir zu kompliziert. Gott sei dank ist Zuckerguss kinderleicht selber zu machen, so gerne wie ich damit Zimtschnecken, Kuchen und Kekse verziere hätte ich sonst ein riesiges Problem!

Zuckerguss-RezeptUm einen einfachen Zuckerguss selber zu machen, verwende ich folgendes Rezept:

Rezept Zuckerguss:

  • 100 gr Puderzucker
  • 3-4  TL Wasser

Die beiden Zutaten werden in einer kleinen Schüssel zu einer dickflüssigen Creme verrührt. Dafür nehmt ihr entweder einen kleinen Rührbesen oder einen Teelöffel. Der Zuckerguss sollte nicht zu flüssig oder klumpig sein. Wenn der Zuckerguss schön weiß sein soll, ersetze ich einen TL der Flüssigkeit mit Milch.

Zuckerguss-Rezept2

Ich mag es aber gerne fruchtig, deswegen nehme ich statt Wasser oft einfach Zitronensaft und habe so einen frischen Zitronen-Zuckerguss.

Rezept Zitronen-Zuckerguss:

  • 100 gr Puderzucker
  • 3-4 TL Zitronensaft

Die Flüssigkeit für den Zuckerguss könnt ihr eigentlich frei wählen, ob Orangensaft, Likör oder auch Milch. Hauptsache es schmeckt euch! Ich bin jedenfalls ein riesiger Fan von fruchtigem Zitronen-Zuckerguss.

Zuckerguss_Rezept3

Bunter Zuckerguss

Jetzt wird’s bunt: natürlich lässt sich Zuckerguss einfärben! Um Zuckerguss einzufärben, könnt ihr Lebensmittelfarbe verwenden. Achtet darauf, dass ihr eine Pasten oder Pulver-Farben verwendet. Flüssige Farben machen den Zuckerguss wieder flüssiger.

Es gibt auch natürliche Farbstoffe, die man zum Einfärben von Zuckerguss nutzen kann, z.B: Rote Beete Saft, Kurkuma, Rotwein, Kirschsaft  ja sogar Kaffee!

Rezept für Royal Icing/ Eiweiß-Spritzglasur

Bestimmt habt ihr auch schon so richtig toll verzierte Kekse gesehen – eher Kunstwerke als ein Keks, den man ohne schlechtes Gewissen essen kann. Um diese Kekse so schön zu gestalten, verwendet man keinen „einfachen“ Zuckerguss, sondern eine stabilere Eiweiß-Spritzglasur. Aus den USA ist mittlerweile der Begriff „Royal Icing“ zu uns rübergeschwappt. Hier wird der Guss mit Eiweiß angerührt. Auch für den Zusammenbau eines Lebkuchenhauses wird die Eiweiß-Spritzglasur genutzt, da sie einfach besser klebt und stabiler ist.

  • 1 frisches Eiweiß
  • 220 – 250g Puderzucker

Je nach Größe des Eiweißes braucht man mal mehr oder weniger Puderzucker. Schlagt mit einem Mixer das Eiweiß zu Eischnee und siebt dann den Puderzucker hinein und rührt alles gut durch, bis eine feste Masse entsteht. Füllt das Ryal Icing in eine Spritztülle und damit könnt ihr die Konturen auf Keksen ziehen und sogar tolle Details am Ende auftragen.

Um die Konturen auszufüllen, gebt ein bisschen Wasser ins Royal Icing. So wird es wieder flüssiger und eignet sich besser für größere Flächen. Mit einem Messer könnt ihr es verteilen und glatt streichen.

Noch ein paar Basics für Zuckerguss:

  • Wer mit Zuckerguss Plätzchen verzieren möchte, trägt den Zuckerguss nach dem Backen auf, sobald die Kekse ausgekühlt sind.
  • Puderzucker sieben!
  • Wird der Zuckerguss mit heißem Wasser angerührt, dann glänzt er nach dem Trocknen ganz toll!
  • Wenn der Zuckerguss zu dünnflüssig wird, einfach wieder Puderzucker dazugeben.
  • Viele benutzen kleine Spritztüten, um den Zuckerguss aufzutragen – ich komm damit aber nicht wirklich klar (und hatte dabei immer mehr Zuckerguss auf den Händen, als da wo er eigentlich hin sollte…). Stattdessen habe ich mir einen Dekorationsstift (z.B. von Kaiser, ca. 8 Euro) geholt und ich liebe ihn! Auch kleine Gesichter wie auf meinen Wolken lassen sich damit super einfach gestalten.
  • Wenn ihr die gesamte Oberfläche mit Zuckerguss haben wollt, wie z.B. bei meinen Zimtsternen, dann mach ich mir gar nicht die Mühe mit Konturen und ausfüllen. Ich rühre den Zuckerguss in einer flachen Schüssel an und tauche die Kekse kopfüber in den Guss, kurz abtropfen lassen und zum Trocknen hinstellen.

Warum eigentlich Wolken-Kekse?

Mein Spitzname „Kumo“ ist japanisch und bedeutet übersetzt „Wolke“. Den Wolken-Ausstecher hatte ich nach der re:publica in einem kleinen Laden in Berlin gekauft.

Die Kekse habe ich nach dem Rezept von Amor & Kartoffelsack gebacken und wird hiermit ausdrücklich empfohlen. Sehr leckere Butterkekse – auch ohne Zuckerguss-Glasur. Und wie ihr an den Bildern seht, muss ich auch noch üben, was der Verzierung mit Zuckerguss angeht.

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