Unser Reiseplan für den Japan-Urlaub 2016

Japan2016

Wir planen und planen und planen! Und gerade die letzten ruhigen Tage im Jahr 2015 gaben uns ein bisschen Freizeit, um uns noch einmal intensiv mit unserer Reiseroute für den Japan-Urlaub 2016 auseinanderzusetzen. Ist auch gar nicht mehr so lange hin – im März geht’s schon los! Ihr glaubt gar nicht, wie sehr wir uns freuen!

Die Flüge haben wir bereits vor einigen Monaten gebucht. Wir haben ein gutes Angebot von ANA/Lufthansa genutzt und fliegen für 600 Euro p.P. nach Osaka. Beim Hinflug müssen wir in Frankfurt/Main umsteigen, zurück geht’s aber per Direktflug nach München.

In Osaka gelandet fahren wir direkt weiter nach Kyoto und schlagen dort für die ersten Tage unsere Base auf. Einen genauen Plan haben wir noch nicht, was wir wann machen. Erste Ideen gehen in die Richtung,  dass wir an einem Vormittag nach Nara fahren und Spaß mit den Rehen haben (die Sehenswürdigkeiten kennen wir bereits und ich muss nicht noch einmal durch das Nasenloch vom Buddha krabbeln). Aber Rehe füttern? Da bin ich gerne noch einmal dabei! Vielleicht diesmal sogar ohne fetten blauen Fleck, weil mich die Rehe boxten.

Da nur für die Rehe ein Vormittag reicht, fahren wir am Nachmittag nach Osaka rein und treffen uns mit Freunden. Ansonsten gucken wir einfach mal was sich ergibt, wir wollen langsam anfangen. In und um Kyoto finden wir aber sicher Beschäftigung!

Nach vier Nächten in Kyoto geht’s dann mit dem Flugzeug ganz in den japanischen Süden: Okinawa! Erst sind wir auf Ishigaki-jima und dann auf Iriomote-jima. Selbst im März ist es auf den südlichen Inseln warm genug, um im Meer schwimmen zu können und wir freuen uns auf eine Woche Strandurlaub.

Was wir hier genau machen werden, ist noch nicht bis ins Detail durchgeplant, aber es werden wohl diverse Radl-Touren, wandern, Wasserfälle, Urwald, schnorcheln, Sternensand und eventuell eine Schildkröten-Aufzuchtstation. Ach, und ein bisschen faul am Strand liegen gehört natürlich auch dazu. Ich hab mir extra eine kleine Action-Camera und eine dazugehörige Unterwasser-Hülle gekauft – ich hoffe, mir schwimmt der ein oder andere Fisch vor die Linse!

Dann geht’s zurück in den Norden und ab hier dann auch mit dem Japan Railpass (vorher lohnt er sich nicht, weil…es gibt nicht wirklich viele Züge auf Okinawa und rund um Kyoto sind wir mit reltaiv günstigen Regionalzügen unterwegs). Wir besuchen, wenn alles klappt, eine Freundin in Okayama und schauen uns dort die Stadt ein bisschen an.

Am nächsten Tag fahren wir nach Matsuyama. Dort stehen u.a. ein Besuch im Schloss und im Dogo Onsen an.

 

Der Dogo Onsen lieferte übrigens die Inspiration für das Badehaus aus dem Ghibli-Film „Chihiros Reise ins Zauberland„.

Von Matsuyama ist auch ein Tagesausflug nach Imabari geplant. Imabari haben wir bereits im Japan- Urlaub 2014 besucht. Die Stadt war das Ziel unserer Radltour auf dem Shimanami-Kaido. Viel gesehen haben wir damals nicht in Imbari, außer das wir durch’s Rathaus gelaufen sind, als wir dort die geliehen Räder abgegeben haben und am Bahnhof auf den Zug zurück nach Hiroshima gewartet haben. Aber: ich habe Bary-san kennengelernt:

#バリィさん ( #Barysan ) which is a character of #今治 ( #Imabari ), #Ehime #Japan.

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Und mich verliebt! Bary-san ist das Maskottchen von Imabari und ich werde dort ganz, ganz, ganz viel Merchandise von dem fetten gelben Vogel kaufen.

Abgesehen davon wollen wir uns hier auch wieder Radl leihen und zum Handtuch-Museum fahren. Jaja, das klingt erstmal ziemlich langweilig, aber das ist recht cool gestaltet:

 

Die Handtuch-Produktion in Imabari ist wohl eine der erfolgreichsten in ganz Japan und außerdem gibt’s dort große Moomins und ein leckeres Café. Ansonsten ist Imabari besonders für den Schiffsbau bekannt.

Nach zwei Nächten in Matsuyama fahren wir für einige Tage mit dem Zug nach Kanazawa. Kanazawa hat ein schönes Schloss, eine schicke Altstadt, ein Besuch im „Museum für zeitgenössische Kunst des 21. Jahrhunderts“ ist auch geplant (ich will ein Foto in diesem „Pool“!) und ein Touristen-Kurs, um japanische Süßigkeiten („Wagashi“) herzustellen, steht auch auf der To-Do-Liste.

Pool #kanazawa

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Unser Hotel ist direkt am Bahnhof Matsuyama, deswegen werden wir wahrscheinlich das bekannte Tor vor dem Bahnhofsgebäude öfter sehen.

#trowback #kanazawastation #kanazawa

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Außerdem sind wir noch während der Krabben-Saison in Kanzawa. Ich freue mich darauf, ein leckeres Krabben-Menü zu essen! Radl-Ausleihstationen und mögliche Routen zum Meer haben wir auch schon rausgesucht.

Dann verbringen wir eine Nacht in Ai no Kura in einem traditionellen japanischen Farmhaus.  Großes Reisegepäck kann man hier nicht mitnehmen, deswegen werden wir unsere Koffer vom Hotel Kanazawa zum übernächsten Hotel in Nagano schicken lassen und nur mit Handgepäck reisen. Bin gespannt, ob der Versand klappt!)

Some place I found it better in rain than sun

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Wie viel Schnee uns wohl im März erwartet? Erst wollten wir nach Shirakawa-go, aber hier wurde auf unsere (japanische) Reservierungs-Anfrage nicht reagiert. Dann eben nicht. Die Dörfer von Shirakawa-go und Gokayama sind seit 1995 Weltkulturerbe (hier gibt’s mehr Infos dazu) und gerade Shirakawa-go ist touristisch sehr ausgelastet, u.a. auch weil es einfacher zu erreichen ist, als die anderen Dörfer.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus nach Nagano und schauen uns am Nachmittag etwas die Stadt an. (Tipps?) Tags darauf besuchen wir die Schneeaffen in ihrem Privat-Onsen.

 

Schaut euch an, wie die Affen im Onsen chillen! Ich bin echt gespannt, ob wir es auch schaffen ein paar gute Fotos zu schießen, oder ob unser Zoom dafür gar nicht ausreicht.

Und damit sind wir auch schon fast am Ende des Urlaubs!  Am nächsten Tag geht es zur letzten großen Station: Tokyo. Die letzten Tage verbringen wir mit Besuchen an den üblichen Hotspots (u.a. Akihabara, Ikebukur0, Odaiba, Shinjuku, Shibuya…) und hauen das Rest-Budget auf den Kopf!

Aber auch ein ganz besonderer Tagesausflug steht an: wir fahren nach Chichibu! Was gibts’s da? Eigentlich nicht so viel – außer das der Anime „Ano Hana“ dort spielt und wir möchten uns die Schausplätze angucken.

 

In Tokyo stehen noch ein paar Kleinigkeiten an: z.B. war ich noch nie in Asakusa bei den Tempeln. Die möchte ich noch gerne sehen und vielleicht das ein oder andere Andenken kaufen. Auch ein Besuch in der Bar des Hotels aus „Lost in Translation“ steht noch aus …vielleicht schaffen wir es diesmal. Vielleicht schaffen wir auch einen Tagesausflug nach Enoshima.

 

Und damit sind drei Wochen Urlaub auch schon wieder rum. Bin gespannt welche Dinge sich noch kurzfristig ändern oder vor Ort entdeckt werden, weil man vielleicht einfach nur in eine Nebenstraße läuft. Wir haben schöne Hotels und Hostels gebucht, die alle in Gegenden liegen, die für uns praktisch sind. Es wird noch eine kleine Herausforderung beim Koffer packen geben, da wir von Strandurlaub bis Winter in den japanischen Alpen jedes Klima mitnehmen. Aber bis es so weit ist, mach ich mich noch auf die Suche nach schicken und bequemen Stiefeln – frau will im Urlaub ja gut aussehen!

Die verwendeten Bilder stammen aus früheren Reisen nach Japan. Ansonsten wurden Bilder von Instagram eingebettet.

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