[Rezept] Taiyaki – gefüllte Waffeln in Fischform in verschiedenen Variationen

Jetzt mal Hand auf’s Herz: wer mag keine Waffeln?

Richtig. Niemand! Deswegen bin ich sicher, dass jeder von euch diese japanische Waffeln in Fischform einfach nur lieben wird. Tatsächlich gibt’s Taiyaki nahezu an jeder Ecke in Japan, ganz klassisch sind sie mit Anko (roter Bohnenpaste) gefüllt und am besten schmecken sie ganz warm.

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Küsschen! Der hellere Taiyaki-Fisch ist mit Reismehl.

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Mein kleines Taiyaki-Eisen im Einsatz auf dem Gasherd.

Taiyaki selber machen –  aber womit?

Lange war ich nicht sicher, ob ich es brauche … aber dann habe ich mir doch das Taiyaki-Eisen auf Amazon* bestellt. Der Preis ist mit 19 Euro okay und da wir in unserer Mietswohnung einen Gasherd haben, ist es eine günstige Lösung für den Hausgebrauch. Ob man dieses Eisen auch auf einem „normalen“ Herd nutzen kann, kann ich selbst nicht beurteilen. Allerdings haben mir auf Twitter schon einige geschrieben, dass sie das Taiyaki-Eisen bereits auch dort nutzen. (Wenn ihr hier selber Erfahrungen gemacht habt – gerne kommentieren!) Ansonsten gibt es noch ein zweites Angebot auf Amazon, dass eigentlich wie ein Sandwich-Toaster funktioniert. Und wer keinen Wert auf die Fischform legt, der kann auch ganz einfach den Teig in einen stinknormalen Sandwich-Toaster geben, funktioniert auch.

 

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Nachdem das Taiyaki-Eisen bei mir angekommen ist, habe ich mir einige Rezepte im japanischen Rezepte getestet. Dabei haben zwei Rezepte geschmacklich gewonnen, die ich hier mit euch teile: einmal die klassische Variante [Rezept 1] und eine mit Reismehl [Rezept 2].

Die besten Füllungen für Taiyaki:

Wie oben schon erwähnt, ist die klassische Füllung in Japan die rote Bohnenpaste (Anko), die man z.B. auch in Dorayaki verwendet. Beliebte Füllungen wären dann noch: Vanille Custard/Pudding, Maronen Paste, Sesam Paste, Süßkartoffel Paste, Nutella oder normale Schokolade. Und dann abseits von den japanischen Geschmacksnerven: Marmelade, Mohnfüllung, Marzipan und mein Favorit: Kinderriegel. ❤

Wenn der Teig neutral gehalten wird, kann man die Taiyaki auch mit Käse, Schinken und anderen deftigen Sachen füllen.

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[Rezept 1] Taiyaki Waffeln

Ganz klassisch, reicht für ca. 6 Taiyaki

Zutaten:

  • 150g Mehl
  • 8g Backpulver
  • 2 Eier
  • 150g Milch
  • 50g Rohrzucker
  • 25g Honig
  • Füllung nach Wahl
  • Etwas Sonnenblumen-Öl für das Eisen

Zubereitung:

  • Eier, Zucker und Honig verrühren.
  • Backpulver und Mehl mischen und Stück für Stück zum Teig sieben und Milch dazugeben.
  • Ausbacken: Dazu das Taiyaki mit einem neutralen Öl kurz einfetten und die erste Seite mit Teig füllen. Weil das Eisen schon warm ist, wird der Teig schon direkt zu stocken anfangen. Dann etwas Füllung dazugeben (nicht zu viel, sonst läuft es aus) und darüber wieder ein wenig Teig geben, Eisen zuklappen und beide Seiten ca. jeweils 2 Minuten backen.

[Rezept 2] Mochi Taiyaki

Durch das Reismehl wird der Teig besonders chewy – aus dem Shiratamako werden z.B. auch Mochi hergestellt, deswegen heißt das Rezept „Mochi Taiyaki“

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Wichtige Zutaten für Mochi Taiyaki: Shiratamako und Natron.

Zutaten:

  • 150g Mehl
  • 150g Shiratamako (Klebreismehl)
  • 4g Backpulver
  • 4g Natron
  • 40g Rohrzucker
  • 40g Honig
  • Eine Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100g Milch
  • 100g Wasser
  • Füllung nach Wahl
  • Etwas Sonnenblumen-Öl für das Eisen
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Bei den Taiyaki ganz hinten habe ich noch Kakao in den Teig gegeben. War auch sehr

Zubereitung:

  • Ei, Honig und Zucker zusammen verrühren.
  • Warmes Wasser und Shiratamako dazugeben und 20 Minuten gehen lassen, danach gut umrühren.
  • Mehl, Backpulver und Natron vermengen und in zwei Hälften zum Teig geben und unterrühren, immer mal wieder die Milch dazugeben.
  • Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und danach noch einmal umrühren.
  • Wie in [Rezept 2] ausbacken.

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Ich muss sagen, beide Rezepte haben mir sehr gut geschmeckt, aber die Mochi Taiyaki noch ein kleines bisschen mehr, aber ich bin tatsächlich großer Fan von Reismehl, weil ich die Konsistenz liebe, die am Ende bei rauskommt. Probiert es auf jeden Fall mal aus, wenn ihr das Shiratamako bekommt, es ist leider echt teuer – aber so lecker!

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