[Rezept] Tamagoyaki – japanisches, gerolltes Omelett

Heute gibt es ein kleines, simples Rezept, dass ich hin und wieder für Micha koche, weil er es gerne isst. Dazu kommt, dass dieses japanische Omelette auch gut in die japanischen Bento-Boxen passt. Und mit den bereits vorgestellten Rezepten von Onigiri und Karaage könnt ihr damit schon ein nettes, kleines Bento füllen.

Der Name „Tamagoyaki“ besteht aus zwei Wörtern: Tamago bedeutet Ei und Yaki weißt darauf hin, dass es gebraten wurde.

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Perfekt für Bentos: kleine Herzen oder Figuren aus Tamagoyaki.

[Rezept] Tamagoyaki (Japanisches Omelett)

Zutaten:

Es gibt noch weitere Varianten von Tamagoyaki. Dieses hier ist etwas süßer, andere lieben es salzig und würzen das Ei mit Kräutern, Dashi und Sojasauce.

Um das klassischen Tamagoyaki-Aussehen zu erreichen, gibt es in Japan quadratische Pfannen:

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Meine kleine eckige Pfanne aus Japan.

Das ist zwar nett, aber meiner Meinung nach auch nicht unbedingt notwendig. Auch in einer runden Pfanne könnt ihr euer Tamagoyaki rollen – also lasst euch nicht abhalten, dieses Rezept zu testen, nur weil ihr nicht die passende Pfanne habt.

Falls ihr diese aber dennoch haben wollt, gibt es bei Ebay und Amazon zahlreiche Angebote in verschiedenen Preisklassen*:

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Zubereitung:

  1. Schlagt die Eier auf uns verquirlt sie. Gebt dann die weiteren Zutaten Mirin, Mayonnaise, Zucker und Salz dazu und rührt alles gut zusammen.
  2. Stellt jetzt die Pfanne auf den Herd und stellt eine mittlere Temperatur ein. Am besten füllt ihr eine kleines Schälchen mit Öl und tunkt ein quadratischen Stück Küchenrollen darin ein und streicht mit diesem Tuch die Pfanne ein. Dies nach jeder aufgerollten Ei-Lage wiederholen.Tamagoyaki_Rezept1
  3. Gebt etwas von der Eiermischung in die Pfanne und sobald es anfängt zu stocken, rollt ihr es auf. Ich hab dafür einen kleinen Plastik-Pfannenheber verwendet. Sobald die erste Rolle fertig ist, fettet die Pfanne ein und gebt wieder etwas Ei hinein. Hebt die Rolle kurz an und lasst das Ei auch hier runterlaufen.

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    Ich mag mein Ei gerne durch 😀

  4. Sobald ihr das gesamte Ei verbraucht habt, ist das Tamagoyaki eigentlich schon fertig. Damit ich die bekannte Rillenform bekomme, rolle ich das noch warme Tamagoyaki dann in eine Sushimatte ein und lasse sie darin auskühlen.

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    Da ich keine Küchenfolie zur Fixierung mehr hatte, hab ich es kurzerhand mit einem Gummi fixiert.

  5. Sobald das Tamagoyaki abgekühlt ist, schneidet es in gleichgroße Stücke und richtet es in eurem Bento oder auf einem Teller an.
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