[Rezept] Okonomiyaki

Woho, endlich konnte ich Okonomiyaki daheim selber machen und es war ein voller Erfolg. Ich lade also demnächst zu der ein oder anderen Okonomiyaki-Party bei uns daheim ein, da es einfach am besten in Gesellschaft gegessen wird!

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Okonomiyaki wird oft als „deftiger, japanischer Pfannkuchen“ oder „japanische Pizza“ beschrieben. Aber wenn ihr mich fragt, passt weder das eine noch das andere so richtig. Die Basis für Okonomiyaki ist ein Teig aus Mehl, Ei und Brühe in dem sehr viel klein geschnittener Kohl eingerührt wird. Ausgebacken wird der Okonomiyaki entweder auf einem Teppan-Grill oder ganz einfach in der Bratpfanne. Für unseren heimischen Selbstversuch haben wir uns von einer Freundin einen Teppan-Tischgrill ausgeliehen, den wir auf den Esstisch gestellt haben und sich alle drumrum gesetzt haben. Ein super geselliger Abend!

[Rezept] Okonomoyaki

Das Rezept reicht etwa für 6 mittlere Okonomiyaki – wir sind zu zweit sehr satt geworden und mussten die letzten zwei Okonomiyaki zum Abendessen essen. Ich hab ein englisches Cup-Rezept übersetzt und angepasst – daher die unüblichen Maß-Angaben. (Beim nächsten Mal, werde ich mal auf die Gramm-Angabe dazu achten)

Die Zutaten:

  • 700 gr Kohl, fein geschnitten (zur Orientierung: bei uns war es ein halber Spitzkohl)
  • 180 ml Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 180 ml Dashi-Brühe
  • 1 1/2 Teelöffel Sojasauce
  • 1/2 Teelöffel Sesam-Öl
  • 2 Eier
  • eine Hand voll Tenkasu*

Tenkasu sind frittierte Teigtropfen aus Tempura-Teig. Man kann sie auch fertig abgepackt kaufen (s. Link), aber auch ganz einfach selber machen. Dafür 3 EL Mehl, 4 EL Wasser, 1/2 TL Essig verrühren. In einem kleinen Topf Öl heiß werden lassen und nach und nach darin die Teigtropfen ausbacken und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Falls ihr das Rezept verdoppelt, dann nehmt auf jeden Fall pro Mitesser ein Ei mehr dazu und einen ganzen Spitzkohl. Je nachdem wie groß dieser ist, kann es sein, dass ihr auch noch etwas Wasser/Mehl-Gemisch dazugeben müsst, weil sonst zu wenig Teig drin ist.

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Bei Wärme „tanzen“ die Katsuobushi auf dem Okonomiyaki.

Belag:

Wenn ihr kein Schwein in eurem Okonomiyaki haben wollt, dann ist das kein Problem. Der Name bedeutet nämlich „Wie es gefällt…“ deswegen kann man Okonomiyaki mit seinem Lieblingszutaten belegen. Bekannte Zutaten sind: Schrimps, Oktopus, Spiegeleier, Käse, Mochi, roter eingelegter Ingwer (Beni Shoga) …

Beachtet bitte, dass Dashi-Brühe und auch Katsuobushi aus Fisch bestehen. Falls ihr eine vegetarische Alternative wünscht, würde ich Gemüse-Brühe oder auch ein Dashi auf Kombu (Algen)-Basis empfehlen und Katsuoboshi mit Hefeflocken ersetzen.

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Zubereitung:

  1. Zuerst schneidet ihr den Spitzkohl in Streifen. Nicht zu grob, nicht zu fein, irgendwas dazwischen ist super.
  2. Dann rührt ihr aus Dashi, Eiern, Sojasauce, Sesamöl, Mehl, Backpulver und Salz den Grundteig zusammen. Siebt das Mehl, so habt ihr dann keine Klümpchen im Teig.
  3. Danach gebt ihr den Spitzkohl und Tenkasu dazu und rührt noch einmal alles gut durch. Ich rühre an dieser Stelle auch schon immer gerne Schinken-Würfel unter.
  4. Jetzt könnt ihr eure Bratpfanne oder den Teppanyaki-Grill anheizen und dünn mit Öl bestreichen. Sobald die Platte heiß genug ist, mit einer Kelle den Teig auf die Platte geben und ein bisschen in Form halten mit einem Pfannenwender.
  5. Belag (z.B. Bacon Scheiben) oben drauf legen, wenden und einige Minuten von der anderen Seite braten. Jetzt oben die Okonomiyaki-Sauce drüber, mit Mayo dekorieren, Katsuobushi drauf streuen und ein bisschen Aonori dazu – und ab in euren Bauch, solange es noch heiß ist!

 

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